Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde

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Sammlung

Das Volkskundemuseum sammelt seit seiner Gründung im Jahre 1976 Objekte aus dem volkskundlichen Kanon mit Tirol-Bezug, im Sinne einer ganzheitlichen Präsentation im Museum und um dem wissenschaftlichen Auftrag vom Sammeln, Dokumentieren, Bewahren und Ausstellen nachzukommen.
Als 1982 das Südtiroler Weinmuseum an das Volkskundemuseum angegliedert wurde, kam es zu einer Aufstockung der bisherigen Sammlung durch den Bestand des Weinmuseums.
Eine neuerliche Erweiterung erfuhr die Sammlung 1991 mit der Einrichtung der zweiten Außenstelle, dem Landesmuseum für Jagd und Fischerei auf Schloss Wolfsthurn.
Zum Bestand des Museums gehören weiters zwei Fotosammlungen (Sammlung Hugo Atzwanger und Sammlung Erika Groth-Schmachtenberger) sowie eine Fachbibliothek.

Bestandsgruppen und Schwerpunkte

Die Sammlung 

...beinhaltet Gegenstände der Volkskunst und der Alltagskultur, ergologische Objekte, anlassbedingte und brauchgebundene Gegenstände;

...umfasst die Zeit der vorindustriellen Gesellschaft ab dem 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit einem Schwerpunkt für die Zeit zwischen 1850 und 1950;

...spiegelt die Interessen und Entwicklungen des Faches Volkskunde wider und kommt den Aufgaben eines Volkskunde- und Freilichtmuseums nach mit Objekten vorwiegend aus dem bäuerlichen Bereich und den Bestandsgruppen religiöse Volkskunde, Volksmedizin, Volkskunst, Kleidung und Textilien, Handwerk und Gerät, Möbel und Einrichtungsgegenstände, historische Fotografien, Archivalien, Weinbau, Jagd und Fischerei, Musikinstrumente.

Aus der Sammlung: verzierter Rahmspan